Bichsel, Therese: «Überleben am Red River», Zytglogge Verlag 2018, Kartonierter Einband (Kt), BZ-Nr. 25409659, ISBN: 978-3-7296-0985-3, Preis CHF 36.00

Zusammenfassung

Angelockt von den Beschreibungen des verschuldeten Hauptmanns Rudolf von May, eines Berner Patriziers, der Kolonisten anwirbt, wandern im frühen 19. Jahrhundert rund 170 Menschen aus Bern und Neuenburg nach Kanada in die Gegend des heutigen Winnipeg aus.

Die hoffnungsvoll begonnene Reise in ein neues Leben steht unter keinem guten Stern. Die vollmundigen Anpreisungen des Hauptmanns entpuppen sich weitgehend als leere Versprechen. Als die völlig erschöpften Auswanderer bei Wintereinbruch endlich den Zielort am Roten Fluss erreichen, erwartet sie grosse Not. Die Frauen, über die in dieser Männergesellschaft verfügt wird, trifft es besonders hart. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte, die in Briefen, Zeitungsartikeln und Erinnerungen gut dokumentiert ist. Der damals erst 15-jährige Maler Peter Rindisbacher (1806-1834) hat alle Stationen der beschwerlichen Schiffsreise über den Atlantik und von der Hudson Bay bis Fort Douglas in Bildern festgehalten. Seine Schwester Elisabeth sowie Anni Scheidegger, bei Beginn der grossen Reise zehnjährig, stehen im Zentrum des Geschehens, das aus ihrer Perspektive erzählt wird.

Autor

Bichsel Therese, geb. 1956, aufgewachsen im Emmental. Studium der Germanistik und Anglistik in Bern. Längere Auslandaufenthalte in den USA und Kanada. Autorin und Leiterin von Schreibworkshops. Lebt in Unterseen und in Bern, zwei erwachsene Söhne.

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