Fallada, Hans: «Kleiner Mann - was nun?» Erstmals in der Originalfassung Aufbau 2016, Fester Einband, ISBN: 978-3-351-03641-6, Preis CHF 29.90

Zusammenfassung

Erstmals, wie Hans Fallada ihn niederschrieb - der Weltbestseller «Kleiner Mann - was nun?» in der Urfassung. Erstmals erscheint der Weltbestseller, der Hans Fallada 1932 über Nacht zum international gefeierten Erfolgsautor machte, in seiner ursprünglichen Version. Diese zeigt, dass er vieles klarer sah und differenzierter abzuwägen vermochte, als es das gedruckte Buch bislang vermuten liess.

Hans Falladas Meisterwerk erschien in unsicheren Zeiten. Es wurde vor dem Druck 1932 gekürzt und verändert: Textstellen, an denen sich der Autor politisch differenziert äusserte, wurden geglättet oder gar in ihr Gegenteil verkehrt. Jetzt erscheint der Roman erstmals so, wie Fallada ihn gewollt hatte. Johannes Pinneberg und seine Freundin Emma, genannt Lämmchen, erfahren, dass sie ein Kind erwarten. Kurzentschlossen heiratet das frisch verliebte Paar, auch wenn es mit wenig über die Runden kommen muss. Trotz Weltwirtschaftskrise und erstarkender Nazis glauben der kleine Berliner Verkäufer und seine junge Frau an das Glück. Als sich Pinneberg in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss, nimmt Lämmchen beherzt das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hand.

«Fallada hat einen der grossen Gesellschaftsromane der Weimarer Republik geschrieben, ein Buch, das Provinz- und Grossstadtroman ist. Ein Bestseller.» Die Zeit

«Eine der besten Biografien des Deutschland der Wirtschaftskrise, der Arbeitslosenheere, des Glitzers und Talmis der «Roaring Twenties», der Welt der Kaufhausangestellten und der Strassenkämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten.» Der Tagesspiegel «Über «Kleiner Mann - was nun?» nur so viel, dass ich seit langem nichts so Liebenswertes gelesen habe wie dieses Buch.» Tomas Mann an Ernst Rowohlt, September 1932

Der Weltbestseller erstmals so, wie Fallada ihn schrieb. Zu brisant, um so gedruckt zu werden: Von der Urfassung des Romans, der Hans Fallada am Vorabend der Machtergreifung der Nazis zum international gefeierten Erfolgsautor machte, wurde ein Viertel noch nie veröffentlicht. Der Verkäufer Johannes Pinneberg und seine Freundin Lämmchen erwarten ein Kind. Kurz entschlossen heiratet das Paar, auch wenn das Geld immer knapper wird. Trotz Weltwirtschaftskrise und erstarkender Nazis nimmt Lämmchen beherzt das Leben ihres verzweifelnden Mannes in die Hand. In dieser rekonstruierten Urfassung führt ihr gemeinsamer Weg noch tiefer ins zeitgenössische Berlin, ins Nachtleben und in die von den «Roaring Twenties» geprägten Subkulturen. Die politischen Probleme der damaligen Zeit werden so plastisch wie in wenigen anderen Texten. Jetzt mit Charlie Chaplin, Robinson Crusoe, Goethe, Wilhelm Busch und dem Prinzen von Wales. «Man hat das grosse Glück, ein Buch, das man glaubte schon zu kennen, noch mal lesen zu können, als wäre es neu.» Volker Weidermann, Literarisches Quartett -- «Das Buch ist konkreter geworden und wirkt nun deutlich authentischer in seiner Zeit verankert: Der kleine Mann hört jetzt von Charlie Chaplin. Er träumt von Robinson Crusoe.» Marc Reichwein, Literarische Welt -- «Dass das Original jetzt zu lesen ist, ist grossartig.» Julia Encke, FAS -- «Jetzt erscheint Falladas Roman in der Version, wie der Autor sie geschrieben hat vor dem 'Zurechtschustern', vor den Konzessionen.» Volker Weidermann, Der Spiegel -- «Eine Sensation.» Jan Ehlert, NDR --

Autor:

Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893-1947), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit «Der junge Goedeschal». Der vielfach übersetzte Roman «Kleiner Mann - was nun?» (1932) machte Fallada weltberühmt. Sein letztes Buch, «Jeder stirbt für sich allein» (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: «Bauern, Bonzen und Bomben» (1931), «Wer einmal aus dem Blechnapf frisst» (1934), «Wolf unter Wölfen» (1937), «Der eiserne Gustav» (1938).

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