Buck, Pearl S. / Mümmler, Britta (Übers.): «Die Welt voller Wunder», DTV 2015, Fester Einband, BZ-Nr. 17113767, ISBN: 978-3-423-28052-5, Preis CHF 27.90 / Taschenbuch CHF 16.90

Zusammenfassung

Die sensationelle Entdeckung eines verschollenen Manuskripts. Dass Rann Colfax etwas Besonderes ist, merken seine Eltern schon kurz nach seiner Geburt: Er ist hochbegabt. Durch seine Intelligenz und Aufgewecktheit macht sich der Junge jedoch wenig Freunde und wächst als Einzelgänger auf.

Also beschliesst sein Vater, mit dem Sohn um die Welt zu reisen, damit dieser neue Eindrücke gewinnen und seinen Horizont erweitern kann. Doch noch bevor die Reise stattfinden kann, stirbt der Vater. Wissensdurst und Neugier treiben Rann allein in die weite Welt. Auf Stationen in England, New York, Korea und Paris lernt er die Unwägbarkeiten des Lebens kennen? und schliesslich auch die Liebe. Das Manuskript zu diesem Roman wurde im Winter 2012 zufällig in einer verlassenen Lagerhalle in Texas entdeckt. Die Finderin gab das kostbare Stück an Bucks Adoptivsohn Edgar Walsh, der sich um den Nachlass der Schriftstellerin kümmert. Er vermutet, dass seine Mutter diesen letzten Roman kurz vor ihrem Krebstod im Jahr 1973 beendete. Nachdem Walsh den Text sorgfältig ediert hatte, erschien der Roman in Amerika erstmals im Oktober 2013 und liegt jetzt erstmals auf Deutsch vor: ein sensationeller Fund!

«Aber dieser quasi aus der Zeit gefallene Bildungsroman aus einer Welt ohne Handy und Internet hat einen ganz besonderen Zauber.»

Christiane Irrgang, NDR, Neue Bücher 09.12.2015

Autor

Pearl S. Buck, geboren 1892 in Hillsboro, West Virginia, lebte als Tochter eines Missionars die meiste Zeit in China, studierte aber in den USA. Sie war verheiratet mit dem Missionar J.L. Buck und von 1922 bis 1932 Professorin für englische Literatur in Nanking. Nach der Scheidung kehrte sie nach Amerika zurück und heiratete später ihren Verleger Richard J. Walsh, mit dem sie in Pennsylvania lebte. Für ihren Roman «Die gute Erde» erhielt sie 1932 den Pulitzerpreis und 1938 den Literatur-Nobelpreis.



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