Felix Hasler: «Neuromythologie», Verlag transcript 2014, 264 Seiten, kartoniert, ISBN-978-3-8376-1580-7, SBZ-Nr. 8354414

Klappentext

Alle machen Hirnforschung. Kaum eine Wissenschaftsdisziplin kann sich wehren, mit dem Vorsatz »Neuro-« zwangsmodernisiert und mit der Aura vermeintlicher experimenteller Beweisbarkeit veredelt zu werden. Die Kinder der Neuroinflation heißen Neurotheologie, Neuroökonomie, Neurorecht oder Neuroästhetik. 

Der gegenwärtige Neurohype führt zu einer Durchdringung unserer Lebenswelt mit Erklärungsmodellen aus der Hirnforschung. Bin ich mein Gehirn? Nur ein Bioautomat? Felix Haslers scharfsinniger Essay ist eine Streitschrift gegen den grassierenden biologischen Reduktionismus und die überzogene Interpretation neurowissenschaftlicher Daten: ein Plädoyer für Neuroskepsis statt Neurospekulation.

Das Buch wurde im Januar 2013 in die Bestenliste «Sachbücher des Monats» gewählt, nominiert von Süddeutscher Zeitung und NDR

Preis: CHF 29.90 (Inkl. 2,5% MwSt.)

Autorentext

Felix Hasler (Dr. pharm.) ist Forschungsassistent an der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität zu Berlin und Wissenschaftsjournalist.

Homepage:
www.neuroculturelab.com

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