Härtling, Peter: «Djadi, Flüchtlingsjunge», Beltz und Gelberg 2018, Kartonierter Einband (Kt), BZ-Nr. 24796856, ISBN: 978-3-407-74856-0, Ab 10 J., Preis CHF 8.90

Zusammenfassung

Mit ungefähr elf Jahren flieht Djadi aus Syrien und strandet in Frankfurt. Niemand weiss, was er bei seiner Flucht über das Mittelmeer erlebt und was er verloren hat. Jetzt kümmert sich die Wohngemeinschaft von Jan und Dorothea um ihn.

Er lernt die Sprache, die Gewohnheiten seiner neuen »Familie« und sich in der Schule zu behaupten. Aber es ist die Freundschaft zu dem alten Wladi, die Djadi hilft, mit seinen Ängsten zu leben. Die eindringliche Geschichte eines Flüchtlingskindes, voller Hoffnung erzählt.

«Ein berührender Roman voller Zuversicht, mit dem man in die verwundete Seele eines Kindes blickt.» Frankenpost, 4.10.2016

«Und dennoch strahlt dieser knapp mehr als 100-seitige, locker und sehr flüssig zu lesende Roman für Kinder so ab ungefähr 10 Jahren in seiner berührend-lebensnahen Beschreibung, die sich Schritt für Schritt an Djadi annähert, Zuversicht aus.» Kurier.at, 4.12.2016

«Der neue Roman von Peter Härtling ist eine eindringlich und doch voller Hoffnung und Zuversicht erzählte Geschichte eines Flüchtlingskindes, für Grundschulkinder ab der 3. Klasse und Erwachsene gleichermassen geeignet.» Winfried Stanzik, Versalia.de, 12/2016

Autor

Peter Härtling (1933 - 2017), in Chemnitz geboren, lebte bis zu seinem Tod in Mörfelden-Walldorf/Hessen. Er ist einer der vielseitigsten und renommiertesten Autoren Deutschlands - er veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Essays und Romane - für Kinder und Erwachsene. Seine Bücher für Kinder erscheinen bei Beltz & Gelberg, darunter die berühmten Romane «Das war der Hirbel», «Oma», «Ben liebt Anna» und zuletzt «Djadi, Flüchtlingsjunge». Sein literarisches Gesamtwerk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. «Härtling ist unzweifelhaft eine Schriftsteller-Persönlichkeit, von der die deutschsprachige Kinderliteratur der letzten 30 Jahre massgeblich geprägt wurde», so die Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis in ihrer Begründung.

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