Kästner, Erich, Trier, Walter (Illustr.): «Emil und die Detektive», Atrium 2015, Fester Einband, BZ-Nr. 2128390, ISBN: 978-3-7915-3012-3, Preis CHF 16.90

Zusammenfassung

Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Grossmutter und die Kusine Pony Hütchen erwarten ihn am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstrasse. Aber Emil kommt nicht, auch nicht mit dem nächsten Zug. Während die Grossmutter und Pony Hütchen noch überlegen,

was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die grosse fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung: von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.

Der Musterschüler Emil Tischbein lebt mit seiner Mutter in Neustadt. Die Ferien soll er bei Verwandten in Berlin verbringen. Mit 140 Mark versehen, die er in seiner Jacke verstaut hat, tritt er die Bahnreise an. Nach einiger Zeit schläft Emil ein und als er wieder aufwacht, ist sein Geld verschwunden. Er verdächtigt den Mann mit dem steifen Hut, Herrn Grundeis, der Dieb zu sein, der einzige weitere Fahrgast in Emils Abteil. Als der Mann aussteigt, verfolgt Emil ihn quer durch Berlin, bis der Verdächtige in einem Café? Platz nimmt. Emil wagt nicht, sich an die Polizei zu wenden, da er daheim in Neustadt dem Denkmal des Grossherzogs einen Schnurrbart angemalt hat. Doch der Junge findet einen Helfer in Gustav und seinen Freunden. Sie organisieren die Verfolgung des mutmasslichen Diebs und halten die Nacht über Wache vor dem Hotel, in dem Grundeis wohnt. Am nächsten Morgen wird der Dieb in einer Bank gestellt. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen gesuchten Bankräuber und Emil erhält 1000 Mark Belohnung.

Autor

der Autor vieler weltbekannter Kinderbücher, ausgezeichnet u. a. mit dem Internationalen Jugendbuchpreis, der Hans - Christian - Andersen - Medaille, hat einmal gesagt: «Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!»

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